EIB-Darlehen für erneuerbare Energien auf den Azoren

5. Mai 2013 | Von | Kategorie: Azoren

Windpark auf Graciosa; Foto: Roman Martin Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Electricidade dos Açores S.A. (EDA) eine erste Tranche von 50 Mio EUR aus einem Darlehen von insgesamt 72,5 Mio EUR zur Verfügung. Die Mittel dienen zur Finanzierung des Investitionsprogramms der EDA im Zeitraum 2011-2016. Geplant sind Vorhaben in den Bereichen Geothermie, Stromübertragung und -verteilung sowie ölbefeuerte Stromerzeugungsanlagen auf den neun Inseln der Azoren. Es werden zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten von etwa 15,5 MW geschaffen und rund 200 Maßnahmen im Übertragungs- und Verteilungsnetz durchgeführt.

Mittel sind für Investitionen bestimmt, mit denen die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen gesteigert und das Übertragungs- und Verteilungsnetz modernisiert werden sollen. Letztlich soll dadurch die Qualität und Zuverlässigkeit der verschiedenen Versorgungssysteme gesichert werden. Eine dritte Komponente des Projekts betrifft Investitionen zur Modernisierung bestehender Wärmekraftwerke. Das Investitionsprogramm soll 2016 abgeschlossen sein.

Das Projekt soll dazu beitragen, Stromnachfrage auf den Azoren umweltfreundlich und unter Nutzung vorhandener natürlicher Ressourcen zu decken. Es wird die Versorgungsqualität verbessern, Systemverluste verringern und die Integration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen auf den neun Inseln der Azoren erleichtern.

aus diesem Darlehen unterstützten Investitionen stehen in Einklang mit den Zielen der EU und den Finanzierungsprioritäten der Bank: Sie fördern die Regionalentwicklung, indem sie zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt auf den Azoren beitragen und eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energieversorgung fördern. Es handelt sich um das achte Investitionsprogramm der EDA, das vor dem Hintergrund schwieriger makroökonomischer Bedingungen und kaum vorhandener alternativer Finanzierungsquellen von der EIB unterstützt wird, und damit um die Fortsetzung langen Zusammenarbeit, die bereits vor dem Beitritt Portugals zur EU begann.

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