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Tourada a corda
der Stierkampf am Seil  
Tourada a corda
Tourada a corda
Der Stierkampf hat in Portugal eine lange Tradition. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es das Kräftemessen mit den Vierbeinern auch auf den Azoren. Die Tourada kam mit den ersten Siedlern auf das Archipel mund finden heute vom 1. Mai bis 15. Oktober statt. Etwa 200 Touradas gibt es jedes Jahr allein auf Terceira.
Auge in Auge
Auge in Auge
Der Stier wird bei der Tourada a corda auf den Azoren an einem langen Seil gehalten.
Eine Gruppe von sechs Männern (Pastores) sorgt dafür, dass der Vierbeiner seinen abgesteckten Aktionsradius nicht verlässt.
Diese Mascardos da corda sind damit auch für die Sicherheit dieser öffentlichen Veranstaltung verantwortlich. Den Startschuss der ganzen Show im Freien markiert ein Raketenschuss.

In diesem Bereich sollte man sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Wagemutige necken den Stier und sorgen so für Unterhaltung. Mit Schirmen springen sie vor die wilden Stiere und manch einer spielt den Pausenclown zum Vergnügen der Zuschauern.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich außerhalb des Seilradius aufhalten, denn die Stiere springen ohne Mühe auch mal über Mauern oder Gatter hinweg. Mancher Vorgarten ist so in kürzerster Zeit schon früher als geplant abgeräumt worden. Üblicherweise sind sämtliche Eingänge, Türen und Fenster mit Bretter und Paletten verbarrikatiert doch manchmal hält auch das stärkste Brett der Urgewalt der Stiere nicht Stand.
Jeder kann bei der Tourada a corda mitmachen und sich dem Stier in den Weg stellen. Ist der Rückweg abgeschnitten hilft zur Not nur noch der Weg nach oben, auch wenn man dann den Telefonmasten erklimmen muss.

Die Stierkämpfe finden von Mai bis Oktober vor allem auf Terceira statt und sind auch auf der Nachbarinsel Sao Jorge regelmässig zu finden. Auf Graciosa gibt es im Sommer eine Reihe an Stierkämpfen und auf Pico nur wenige. Den Terminkalender für die Touradas erhält man auf Terceira im Turismo in Angra.
Jedes Dorf ist irgendwann einmal an der Reihe. Und jeder hat dabei auch Arbeit, denn schon am Morgen beginnt man entlang der Strecke, sein Haus zu sichern. Holzbretter, Pflöcke, Paletten, Tonnen und alles was eben Widerstand verspricht wird vor die Eingänge gepackt, damit der Stier möglichst außerhalb des eigenen Hofs oder Garten bleibt.
Die Tourada a corda ist ein richtiges Volksfest. Bier- und Hühnerbuden werden rasch einmal aufgebaut und so mancher streicht für den Strassenkampf mit dem Stier extra sein Haus neu an.
Die Veranstaltungshinweise hängen meist schon Wochen im voraus in den Schaufenstern und an den Pinboards der kleinen Läden aus.

Nach dem "Kampf" kommen die Tiere wieder auf die Weide. Die weiten Felder von Terceira und den Nachbarinseln bieten genug Platz für wilde Stiere.





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