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Geschichte
 
1439
Heinrich der Seefahrer erhält die königliche Erlaubnis, Siedler auf die Insel zu bringen. Als erstes läßt er aber Vieh auf der Insel aussetzen.

1444
Die Besiedlung beginnt in Povoacao. Die Verwaltung der Insel wird in den ersten Jahren dem Ritter und Mönch Goncalo Velho Cabral unterstellt. Es sind die portugiesischen Regionen Estremadura, Alentejo und Algarve, die vom Festland den Vorzug für die Besiedlung erhalten. Auch von Madeira kommen Siedler. Schließlich kommen noch ein paar Franzosen von der Bretagne hinzu (daher auch der Ort 'Bretanha'). Stück für Stück werden Orte an der Küste gegründet. Schnell wächst der landwirtschaftliche Anbau. Getreide, vor allem Weizen, wird selbst in den Norden Afrika exportiert. Zuckerrohr und Pastell exportiert man nach Flandern. Innerhalb eines Jahrhunderts werden große Teile der Insel urbar gemacht. Inzwischen werden auch Orangen angebaut. Der Insel geht es wirtschaftlich nicht schlecht.

1507
Ribeira Grande wird zur Stadt erhoben. Erste Haupstadt der Insel war jedoch Vila Franca do Campo.

20. Oktober 1522
Ein heftiges Erdbeben zerstört Vila Franca do Campo völlig. Fast alle der 5.000 Menschen kommen dabei ums Leben. Auch andere Orte werden durch die Erdstöße zerstört. Ponta Delgada übernimmt fortan mit dem einzig verbleibenden Hafen auf der Insel die Aufgaben und wird am 2. April 1546 zur Stadt erhoben. Man liegt auf der Seeroute zwischen Europa und Amerika. Das verhilft dem eigentlich armen Inselarchipel zum Reichtum. Getreide, vorallem Weizen, exportiert man in die portugiesischen Kolonien in Afrika. Färberpflanzen kommen nach Europa. Zuckerrohr wird gleich vor Ort verarbeitet. Man zählt immerhin schon 25 englische Handelsschiffe im Jahr.

1580
Portugal verliert seine Unabhängigkeit. Die Azoren sind ebenfalls Ziel der Angriffe. Eine französische Flotte kann in der Schlacht bei der Ilheu de Vila Franca do Campo niedergeschlagen werden.

1582
Spanische Truppen besetzen die Insel. Sie beuten die Insel eher aus, als in sie zu investieren. Viele wandern aus. Man errichtet und verstärkt die Hafenbefestigungen, vor allem in Ponta Delgada.
Überfälle von französischen, englischen und algerischen Piraten folgen bis ins 17. Jahrhundert hinein.

Mitte des 17. Jahrhunderts wächst die wirtschaftliche Bedeutung der Insel wieder.

1640
Portugal ist wieder unabhängig. Die Spanier verlassen im gleichen Zug die Insel. Auch mit Südamerika ist man nun in wirtschaftlichen Beziehungen getreten. Das Handelszentrum auf den Azoren verlagert sich nun von Terceira nach Sao Miguel.

Reichtum bringen im 19. Jahrhundert die Orangen. Ein Großteil wird nach England ausgeführt. Die Kluft zwischen den im Wohlstand lebenden Großgrundbeitzern und der armen Landbevölkerung wächst. Viele Herrenhäuser und auch neue Kirchen entstehen.

1821
In Ponta Delgada gehen Bevölkerung und Soldaten auf die Strasse und protesieren gegen die hohe Steuerlast der damaligen Azoren-Hauptstadt Angra do Heroismo auf Terceira. Ponta Delgada wird fortan mit der Billigung Portugals zum Regierungssitz.

1831
Sao Miguel unterstützt die Liberalen. Der Widerstand gegen die Absolutisten wächst. Von Ponta Delgada aus sticht eine Liberale Flotte mit 3.500 Azoreanern in Richtung Portugal.

1860
Eine Krankheit vernichtet einen Großteil der Plantagen. Aber der Absatzmarkt war auch schon in den Jahren zuvor wegen billigerer Anbauflächen auf dem Festland und in Spanien zurück gegangen. Das stürzt die Insel zunächst in eine Wirtschaftskrise und eine Auswanderungswelle nach Amerika setzt ein. Man muss umdenken und stellt um auf Tabak, Tee und die Ananas. Zunehmende Bedeutung gewinnt der Fischfang und die Viehwirtschaft.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Sao Miguel das politische und administrative Zentrum. Die Insel besitzt die vielfältigste Wirtschaft.

1861
Die Arbeiten am Ausbau des Hafens von Ponta Delgada beginnen.

1947
Der Hafen von Ponta Delgada wird weiter ausgebaut. Das Stadttor aus Basalt wird an seine heutige Position umgebaut. Die Avenida do Infante D. Henrique wird errichtet und die Gebäude entlang der Uferstrasse geben der Stadt ihr heutiges, modernes Gesicht.

1981

Ribeira Grande wird wegen seiner wichtigen Rolle in der Wirtschaft, Kultur und Architektonik zur 'Cidade' erhoben.

1986/87
Ein heftiges Unwetter zerstört viele alte Brücken im Nordosten der Insel und macht die Strasse für Monate unpassierbar.

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