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Erdbeben
über Nacht war alles anders  
Leuchtturm-Ruine in Ribeirinha
Leuchtturm in Ribeirinha
Faial ist gekennzeichnet von den Folgen zahlreicher Erdbeben. Fast nirgends rumpelt es so heftig, wie um diese Azoreninsel.

Das Erdbeben 1926:
Am 31. August 1926 hat ein Erdbeben die Insel erschüttert. 4.138 Häuser wurden dabei zerstört. fast die Hälfte aller Gebäude in Horta war zerstört. Acht Menschen starben, über hundert wurden verletzt. Vor allem der Bereich zwischen Ribeirinha im Osten und Castelo Branco im Süden war betroffen.

Das Erdbeben 1980:
Am 1. Januar 1980 hat gegen 16 Uhr ein Erdbeben der Stärke 7 die gesamte Zentralgruppe erschüttert. Es dauerte zwar nur wenige Sekunden, die Schäden waren aber so heftig, dass einzelne Gebäude heute noch zerstört sind. In Angra do Heroismo auf Terceira war die halbe Stadt zerstört. Viele historische Gebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt. Fast hundert Menschen kamen ums Leben.
Kirchen blieben nicht verschont
Kirchen blieben nicht verschont

Das Erdbeben 1998:
Zuletzt machte 1998 ein Beben viele Menschen obdachlos. Fährt man durch den Inselosten, wird einem die Macht der Natur vor Augen geführt.

Am 9. Juli 1998 wurde hier über Nacht alles anders. Ein Erdbeben der Stärke 6,2 erschütterte nachts 20 Sekunden lang die Insel. Das Zentrum des Bebens lag ca. 15km vor der Küste. Und auch in den Stunden und Tagen danach zählte man über 1.500 Nachbeben. 8 Menschen starben dabei.
Ganze Dörfer wurden in innerhalb weniger Minuten zerstört. Vor allem der Nordwesten der Insel wurde schwer mitgenommen.
Insgesamt wurden über 3.000 Häuser beschädigt und über Tausend zerstört.

Kirchen-Ruine in Ribeirinha
alte Kirche in Ribeirinha
Die Hilfe ließ lange auf sich warten. Monatelang hausten die Familien in Zelten. Obwohl inzwischen hunderte Häuser neu gebaut wurden, leben noch immer viele Familien in Containersiedlungen. Manche Container sind inzwischen mit Holz verkleidet, aber das Elend sitzt bei den Menschen noch tief.

Auch vor den Kirchen stoppten die Erd1wellen nicht. Die Ruinen stehen und zerfallen noch immer.
Strassen und Brücken wurden notdürftig geflickt. An letzteren erkennt man an den angebrachten Jahreszahlen die Regelmässigkeit der Unglücke.


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