Über 440.000 haben bereits abgestimmt. Nun geht es in den Endspurt um die 7 Naturwunder Portugals. Eine Woche noch kann man im Internet, per SMS oder übers Telefon seine(n) Lieblingskandidaten auswählen. Wer von den 21 Finalisten die Wahl gewinnen wird entscheidet sich am 11. September. RTP Internacional will die Wahl am Abend live von den Portas do Mar in Ponta Delgada übertragen. Damit können Kabel-TV-Kunden in ganz Europa live mit dabei sein.
Wer die Wahl bislang verpasst hat, findet >hier< den richtigen Zugang.
(PIX) Die Besteigung des Pico wird zukünftig nur noch unter Einhaltung strenger Regeln möglich sein. So der erste Tenor der Verantwortlichen für die Sicherheit am Berg, nachdem diese Woche innerhalb 24 Stunden zweimal Suchmannschaften zu Rettungseinsätzen auf den höchsten Gipfel Portugals eilen mußten und ein Toter am Berg zu beklagen war. Laut dem Verantwortlichen Fernando Oliveira kann und wird es so nicht weitergehen. Eine neue Regelung für den Zugang muss her. Wie sie aussehen wird ist noch nicht sicher. Zum einen sollen Gespräche mit den Mobilfunkbetreibern geführt werden, damit auch im Krater eine Mobilfunkversorgung gewährleistet sein kann. Zum anderen soll der Aufstieg nur noch erlaubt sein, wenn die Wetterbedingungen absehbar gut sind. Auch im Gespräch ist der Zugang nur noch in Begleitung eines Bergführers, obwohl es den Verantwortlichen klar ist, dass dies bei der Menge an Bergtouristen schwer durchführbar sein wird. Allein in diesem Jahr mußten die Rettungskräfte schon zehnmal den Berg hinauf, weil Personen in Not waren.
(PIX) Kaum ein Tag vergeht, ohne neue Hiobsbotschaften vom Berg Pico: heute waren zwei portugiesische Ehepaare aus Lajes (Pico) und vom Festland stundenlang verschollen, nachdem der letzte aufgezeichnete Kontakt im Kraterkessel war. Danach brach der Kontakt ab und von den beiden fehlte jede Spur. Das GPS Ortungssystem hatte offenbar durch einen leeren Akku versagt, nachdem alle vier bereits am Vorabend aufgestiegen waren, um die Nacht am Gipfel zu verbringen. Wieder mußte eine Rettungsaktion eingeleitet werden, da durch Regen und Nebel von einem Unglück auszugehen war. Erst gestern starb ein 33 Jahre alter Mann unterhalb des Gipfels an Herz-Kreislaufversagen. Nachdem die bereits am Vortag aufgestiegenen Personen nicht innerhalb der angegebenen Zeit wieder am Casa da Montanha zurück waren, machte sich um 15.15 Uhr eine fünfköpfige Suchmannschaft auf. Um 19.19 Uhr kam dann die erlösende Botschaft: die beiden konnten aufgefunden werden. Sie waren besonnen genug, den ganzen Tag im Krater zu verbleiben und hatten sich nicht an den Abstieg gemacht, bei dem man sich ohne Bergführer leicht im weglosen Gelände verlaufen kann. Erst gegen 22 Uhr kamen die vier Verschollenen in Begleitung der Rettungsmannschaft unten an.
(GRW) Einer jüngsten Zählung zufolge gibt es auf Graciosa derzeit 28 Windmühlen, die zum Wahrzeichen der Insel wurden. Der Urpsrung des für die Insel eigenen Baustils ist bis heute nicht bewiesen. Die einen sprechen von holländischen Wurzeln, für andere dagegen ist ein flämischer Stil erkennbar. Einzelne Elemente deuten aber auch auf arabische Einflüsse. 18 der noch erhaltenen Windmühlen besitzen ein klassisches Steinfundament und auch einen gemauerten Körper mit drehbarerer Kuppel. 5 Windmühlen sind aus Holz und 5 weitere als Wohnhaus ausgebaut. Der Großteil der Windmühlen ist allerdings dem Verfall preisgegeben. Als Mühle werden sie alle schon lange nicht mehr genutzt.
Der Tourismusverband ART – Associação Regional de Turismo – Turismo dos Açores – will zukünftig auch auf der Westgruppe aktiv sein und Flores und Corvo erschließen. Bislang war die ART nur in der Zentralgruppe aktiv und hat hier innerhalb der vergangenen zwei Jahre seine Präsenz ausgebaut. In allen Kreissädten gibt es inzwischen ART-Büros oder Kioske mit zahlreichen Informationen – meist besser als die der offiziellen Turismos. Begonnen hat der Verband seine Arbeit auf Terceira. Nun will man mit Flores und Corvo seinen Aktionsradius ausweiten. In den Kiosken werden neben zahlreichen Informationen und Broschüren auch regionale Produkte angeboten. Zudem ist man behilflich beid der Suche nach Aktivangeboten. Das jüngste Projekt des Verbands ist das verstärkte Auftreten und Bewerben des Tourismus im Einklang mit der Natur.
(PIX) Der mit 2.351 m Höhe höchste Berg Portugals Pico hat erneut ein Todesopfer gefordert. Ein 33jähriger Mann starb unterhalb des Gipfels Piquinho in ca. 2.300 m Höhe in Begleitung einer Wandergruppe. Diese hatte gegen 6.30 Uhr am Morgen Alarm ausgelöst. Wie inzwischen bekannt wurde, fühlte er sich bereits beim Aufstieg nicht wohl. Die Gruppe selbst, wie auch das achtköpfige Rettungsteam konnten allerdings nicht mehr helfen. Todesursache war nach ersten Erkenntnissen ein Herz-Kreislaufversagen. Mit einem Hubschrauber wurde das Opfer inzwischen nach Horta ins Hospital gebracht. Der Mann war Portugiese vom Festland und machte Urlaub auf den Azoren. Inzwischen hat die Regierung eine Untersuchung der Vorfalls angeordnet.
Erst am Wochenende war die Besteigung des Berges wegen schlechten Wetters für 48 Stunden verboten worden. Zu Jahresbeginn wurde ein neues Notrufsystem eingeführt, mit dem jede Person am Berg lokalisiert werden kann. Auch das Absetzen eines Notrufs ist darüber möglich. Nach dem heutigen Todesfall wird aber erneut eine Diskussion über das Rettungssystem in Gang kommen. Nachdem der Helikopter gegen 6.50 Uhr von Terceira zur Hilfe gerufen wurde, dauerte es heute noch zweieinhalb Stunden, bis er schließlich vor Ort war.
(SMI) Erst in diesem Jahr hat man sie für teures Geld instandgesetzt. Nun hat ein Herbststurm alle Arbeit zerstört: die Badestelle an der Ponta da Ferraria, wo es sich in einem Naturschwimmbecken durch heiße Unterwasserquellen gut baden läßt, wurde durch Naturgewalt zerstört. Die Badeplattformen sind in alle Einzelteile zerbrochen. Damit hat sich dann auch die Diskussion über fehlende Einstiegsleitern ins Meer vorläufig erübrigt.
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