(SMI) Der Dezember war auf den Azoren für die Polizei kein schöner Monat. Insgesamt 170 Verkehrsunfälle wurden aufgenommen. Dabei gab es einen Toten, fünf Schwerverletzte und 28 Leichtverletzte. das Verkehrsopfer stammt aus Fenais da Luz auf Sao Miguel und war mit seinem Motorrad verunglückt.
Die Spenden aus den Messen an diesem Wochenende auf den Azoren werden den Opfern des Seebebens von Asien zugute kommen. Den Vorschlag der Caritas hat Bischof D. António de Sousa Braga angenommen und sich dafür entschieden, die Kollekte des 1. und 2. Januar abzugeben. Die Caritas Azoren hat sofort 15.000 Euro bereitgestellt. Zudem wurde ein Spendenkonto bei der Caixa Geral de Depositos, Nr. 003506970063091793082, eingerichtet.
(PIX) Ab dem 1. Januar 2005 wird Pico auch vom Festland aus direkt angeflogen. Den letzten Check hat der Inselflughafen bestanden und ist nun vom Instituto Nacional de Aviacao Civil (INAC) zertifiziert. Unter anderem wird hier die TAP mit einem Airbus A320 landen. Die Piste wurde dazu von 1.520m auf 1.760m verlängert. Allein die neue Piste hat 8 Mio. Euro gekostet. Nun muss ein neues Terminal her, ein neuer Kontrollturm und auch ein neues Gebäude für die Flughafenfeuerwehr. Diese Arbeiten sollen Mitte 2005 abgeschlossen werden. Die TAP will zusammen im Verbund mit der SATA wöchentlich Pico von Lissabon aus anfliegen. Der erste Flieger wird am 5. Januar landen.
12.600 Arbeiterinnen und Arbeiter dürfen sich ain den kommenden zwei Jahren auf einen gesicherten Ausbildungsplatz freuen. Das gab nun die Regionalregierung bekannt. Die Zahl entstammt nicht einfach einem schlauen Hirn, sondern aus dem Rücklauf von 504 Fragebögen von Firmen mit mehr als 15 Arbeitern. In der Betriebsumfrage ging es aber auch um andere, innerbetriebliche Dinge wie etwa Sicherheit, Sauberkeit, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Fischer auf den Azoren haben in diesem Jahr die beste Thunfischfangquote seit fünf Jahren verzeichnet. Insgesamt 4.130 Tonnen sind den Fischern in die Netze gegangen. Das sind 1.240 Tonnen mehr als im vergangenen Jahr.
(TER) Viel Musik und ein imposantes Feuerwerk werden das Ende des Jahres 2004 in Angra markieren. Das Spektakel beginnt um 22 Uhr. Musikalisch werden brasilianische Töne von der Band “Água na Boca” erklingen. Das Feuerwerk unter dem Motto “Angra, História e Fogo” steigt am Castelo de S. João Baptista auf.
(HOR) Der Yachthafen von Horta vermeldet Rekordzahlen. In der Marina wurden in diesem Jahr 1.254 Boote registriert, das sind 112 mehr als 2003. Diese Zahlen gab nun die Hafenverwaltung bekannt. Die Mannschaftszahlen stiegen ebenfalls: 2003 waren 3.783 Seefahrer registriert. Diese Zahl stieg 2004 nun auf 4.916 Personen an. Die Marina ist nun 18 Jahre alt und hat Platz für 250 Yachten. In den Monaten Mai, Juni und Juli ist sie immer nahezu voll belegt.
Die Fluggesellschaft SATA bietet ab sofort mehr Flüge zwischen den Azoren, Madeira und dem Festland an. Wegen steigender Fluggastzahlen stehen nun 8.000 Plätze mehr zur Verfügung. Allein die Hälfte des zusätzlichen Angebots wird auf Porto entfallen. Auch innerhalb des Inselflugverkehrs wird es einen Zuwachs geben.
(TER) Angra do Heroismo kann im Jahr 2005 über einen Etat von 30 Mio. Euro verfügen. Diesen Betrag hat die Verwaltung am Freitag in der letzten Sitzung des Jahres genehmigt. Ungefähr 5,2 Millionen sind sind für den Häuserbau vorgesehen. Angra will Stück für Stück die ärmlichen Verhältnisse bei einigen Stadtbewohnern der untere Schicht beseitigen. 2,6 Millionen entfallen für den Strassenbau. Für den Sport ist eine Million reserviert. Ein Großteil davon wird dem Clube Nautico de Angra zugute kommen. 870.000 Euro bekommen Industrie und Energieversorgung ab. Damit kann an der weiteren Vergrößerung des Industriegebiets von Angra gearbeitet werden. Die Kultur soll mit 630.000 Euro gefördert werden. 300.000 Euro allein sind für die Sanjoaninas-Feiern 2005 vorgesehen.
Die Regionalregierung der Azoren will bis Februar 2006 rund 11 Millionen Euro in den Erhalt und die Sanierung einiger Kirchen auf den Azoren stecken. Vor allem auf Faial und Pico sind nach dem Erdbeben von 1998 noch viele Kirchen beschädigt und teilweise unbenutzbar. Bei dem Erdbeben wurden 70% der Gebäude auf Faial und 30% der Gebäude auf Pico ganz oder zumindest teilweise beschädigt. Ab Mai 2005 werden dazu vier Kirchen in den Gemeinden Castelo Branco, Feteira, Angustias und Praia do Almoxarife für die Arbeiten geschlossen. Für die Gemeinden Pedro Miguel, Flamengos, Ribeirinha und Salao sind Neubauten vorgesehen.
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