(HOR) Das Museum von Capelinhos, Centro de Interpretação do Vulcão dos Capelinhos, gehört zu den 150 von der EU mitfinanzierten Projekten, die die EU Fördermittel gut eingesetzt haben. Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme ist man nun in eine Eu Publikation aufgenommen worden und wird neben der Metro von Porto als eines der wenigen portugiesischen Projekte aufgeführt. Mehr als 43.000 Besucher sind seit der Eröffung im August 2008 gekommen.
Auf den Azoren wird immer weniger Käse produziert. Allein im ersten Halbjahr 2010 ging die Produktion von 7,4 % zurück gegenüber 2009. In Mengen ausgerückt sind das 13.366 Tonnen gegenüber 14.436 im vergangenen Jahr. Dagegen ist die Milchpulverproduktion angestiegen (11.200t statt 9.418t).
(FLW) Schon vor einigen Monaten wurden die Verträge für die neue Konzession für den Busverkehr auf Flores unterzeichnet. Nun, ab 1. September, soll das neue Transportsystem auch in die Tat umgesetzt werden. Mit acht Bussen unterschiedlicher Größe startet União de Transportes dos “Carvalhos”, eine Firma aus dem Norden Portugals. Auch die Schüler sollen von der Firma befördert werden. Sechs Fahrer von der Insel will die Firma zusätzlich eingestellt haben, ebenso sollen 2,3 Mio Euro für die Fahrzeuge und Infrastruktur investiert worden sein.
Als Hauptroute soll es die Inselumrundung Ponta Delgada -- Santa Cruz – Lajes – Fajã Grande – Santa Cruz geben, unterteilt in drei Zeitbereiche: werktags zur Schulzeit, werktags außerhalb der Schulzeit und einen Sommerfahrplan. Im Sommer, Juli und August, soll zudem eine direkte Anbindung von Faja Grande an Santa Cruz eingerichtet werden, die der Bus mit der Liniennummer 5 über die Estrada do Mato fährt. Die Liniennummer 3 fährt dagegen dann nach Lajes. Außerdem ist die Rede von einem innerstädtlichen Rundkurs innerhalb Santa Cruz (Aeroporto, Câmara Municipal, Escola Secundária und Jardim Municipal).
Die neuen, schicken Busse jedenfalls sind schonmal da:
(SMI) Schon in der Vergangenheit gab es auf Sao Miguel vereinzelt den Stierkampf am Strick – die Tourada a Corda. Bislang war das interessante wie auch gefährliche Spektakel der Zentralgruppe vorenthalten und vor allem auf Terceira, Sao Jorge und Graciosa, vereinzelt auch auf Pico zu finden. Nun gibt es am 28. August um 16 Uhr im Kreis Ribeira Grande eine solche Veranstaltung. Die Stiere kommen von Eliseu Gomes, der sein Stierkampfunternehmen 1970 auf Terceira gründete und auch seinen prämierten “Star” mit der Zuchtnummer 245 mit dabei haben will. Ort des Spektakels ist der Strand von Santa Barbara.
(PIX) Ein neues Buch mit dem Titel “O Emigrante – À procura de uma vida melhor” (auf der Suche nach einem besseren Leben) ist heute in Sao Roque auf Pico präsentiert worden. Es tammt aus der Hand von Albertina Pinheiro Fraga. Darin geht es um die Schwierigkeiten und den Überlebenskampf auf den Azoren der Tausende auf die Schiffe getrieben hat. In insgesamt 38 Kapiteln wird auf 76 Seiten vor allem der Teil um Pico gut wiedergegeben. Das erste Kapitel handelt von Pico zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Weiter geht es um die Azorer und deren Rolle in portugiesischen Kriegshandlungen und auch das Leben in der Ferne kommt nicht zu kurz. Alle genannten Beispiele sollen tatsächlich der realität entstammen.
(PIX) Ab kommenden Montag feiert man in Lajes do Pico die Semana dos Baleeiros. Ein Fest mit Tradition, das bis ins Jahr 1883 zurück reicht. In diesem Jahr feiert man vom 23. bis 29. August, direkt am Museu dos Baleeiros. Ein buntes Programm aus Musik, Theater, Literatur und Ausstellungen wartet auf die Besucher. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Wer sich über das PProgramm informieren möchte, findet es hier.
(SMI) Das Hospital in Ponta Delgada hat die einzige Frühchen-Station der Azoren. Darin können Kinder auch vor der 32. Schwangerschaftswoche entbunden werden. Im Jahr 2008 kostete die Behandlung jedes Frühgeborenen im Hospital rund 4.700 Euro – pro Tag! Insgesamt wurden vor zwei Jahren 148 Frühgeborene auf die Station verlegt. Frühchen vor der 26. Schwangerschaftswoche werden in aller Regel aber noch immer aufs Festland gebracht.
(SMI) Nach den heftigen Winterunwettern war der Wanderweg PR10SMI an der Südküste von Sao Miguel zwischen Ribeira Quente und Ponta Garca lange Zeit nicht passierbar. Nun ist er offiziell wieder begehbar, auch wenn man schon seit längerem wieder durchkommt. Der Weg, der in stetigem Auf und Ab als Fischerpfad schon von den ersten Siedlern vor 500 Jahren angelegt wurde verläuft unmittelbar an der Küste. An einigen Stellen hat sich die Wegführung wegen weggebrochener Abschnitte nun verändert. Insgesamt 150m wurde die Wanderung nun kürzer, weil ein Wegabschnitt aufgegeben werden mußte.
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