(SMA) Der kleine Ort Maia im Südosten von Santa Maria ist nach Ansicht von Experten nicht mehr akut von einer Gerölllawine bedroht. Nach den heftigen Regenfällen im Frühjahr war im März ein großer Teil des Hangs ins Rutschen geraten. Über 140.000 m² drohten, auf den Ort abzurutschen. Bei vielen Häusern wurden Risse festgestellt. Die Regierung sperrte Teile des Dorfs. Auch die Wanderung durch den Hang blieb bislang gesperrt. Nun, ein halbes Jahr später, hat sich die lage offenbar stabilisiert. Für 55.000 Euro wurden zwei weitere meteorologische Messstationen aufgebaut. Sollten sich allerdings wieder heftige Niederschläge ergeben, so könnte die Lage wieder angespannt werden.
(SMA) Ein internationales Forscherteam will herausfinden, wie hoch sich die Insel Santa Maria aus dem Meer gehoben hat. Auf der ältesten Insel der Azoren sind nämlich Fossilien zu finden und das weit über dem heutigen Meeresspiegel. Weil sich das Meer innerhalb der letzten fünf Millionen Jahre aber maximal 50 m über dem heutigen Niveau bewegt haben soll, Fossilien bis in Höhen von 150 m zu finden sind, gehen die Forscher bislang davon aus, dass sich die Insel um weitere 70 m in dieser Zeit angehoben hat. Das soll nun wissenschaftlich erforscht werden. Auf einer Expedition vom 15. bis 25. Juli wollen sich gut drei Dutzend Wissenschaftler aus der EU, darunter auch Österreich, Duetschland und Portugal, dem Thema annehmen.
(SMA) Am 9. und 10. Juli findet in Maia auf Santa Maria das Musikfestival MAIA FOLK statt. Inzwischen ist es die fünfte Auflage des Events, das von der Organisation Amigos da Maia veranstaltet wird. Der Eintritt ist frei. In diesem Jahr sind vier Gruppen angemeldet: Xarabanda von Madeira und MU. Am 10. Juli folgen dann Ronda da Madrugada und Tarântula Garganica aus Italien.
(SMA) Der neue Fähranleger im Hafen von Vila do Porto auf Santa Maria soll bis zum Sommer einsatzfähig sein. Daran wird bereits seit Mitte des vergangenen Jahres gearbeitet. Auch in Lajes das Flores wird derzeit an so einer Anlegerampe gearbeitet. Weitere sollen in Horta, Velas und Sao Roque do Pico folgen. Insgesamt werden dafür 10 Mio Euro ausgegeben.
(SMA) Die Marina in Vila do Porto ist schon lange fertig, nun wird am Donnerstag der nächste Bauabschnitt abgeschlossen und das Funktionsgebäude eingeweiht. Regierungspräsident Carlos Cesar wird vor Ort sein. Dabei kann er sich auch ein Bild von den fortschreitenden Arbeiten an dem zur Zeit ausgebauten Kai der Fähren machen.
(SMA) Der Flughafen von Santa Maria gehört zu den besten und sichersten Flughäfen der Azoren – auch wenn er normalerweise nur noch wenig frequentiert wird. Kein Berg liegt im direkten Umfeld, nur selten fegt starker Wind über das Rollfeld und die Piste ist Jumbo-tauglich. Das haben die Azorer der südöstlichsten Insel des Archipels den Amerikanern zu verdanken, die hier vor über 50 Jahren die Piste unter einfachsten Bedingungen sprichwörtlich aus dem Boden stampften. Weil derzeit viele Flugverbindungen von und nach Europa durch die isländische Aschewolke nur auf Umwegen möglich sind, erlebt der Flughafen eine Art Wiedergeburt. Einheimische müssen lange zurück denken, dass es so einen Verkehr rund um die Insel gab. Allein heute gab es 40 technische Zwischenstopps.
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