Pico-Besteigung fordert Todesopfer – 33jähriger stirbt am Gipfel
31. August 2010 | Von ROM | Kategorie: Pico
(PIX) Der mit 2.351 m Höhe höchste Berg Portugals Pico hat erneut ein Todesopfer gefordert. Ein 33jähriger Mann starb unterhalb des Gipfels Piquinho in ca. 2.300 m Höhe in Begleitung einer Wandergruppe. Diese hatte gegen 6.30 Uhr am Morgen Alarm ausgelöst. Wie inzwischen bekannt wurde, fühlte er sich bereits beim Aufstieg nicht wohl. Die Gruppe selbst, wie auch das achtköpfige Rettungsteam konnten allerdings nicht mehr helfen. Todesursache war nach ersten Erkenntnissen ein Herz-Kreislaufversagen. Mit einem Hubschrauber wurde das Opfer inzwischen nach Horta ins Hospital gebracht. Der Mann war Portugiese vom Festland und machte Urlaub auf den Azoren. Inzwischen hat die Regierung eine Untersuchung der Vorfalls angeordnet.
Erst am Wochenende war die Besteigung des Berges wegen schlechten Wetters für 48 Stunden verboten worden. Zu Jahresbeginn wurde ein neues Notrufsystem eingeführt, mit dem jede Person am Berg lokalisiert werden kann. Auch das Absetzen eines Notrufs ist darüber möglich. Nach dem heutigen Todesfall wird aber erneut eine Diskussion über das Rettungssystem in Gang kommen. Nachdem der Helikopter gegen 6.50 Uhr von Terceira zur Hilfe gerufen wurde, dauerte es heute noch zweieinhalb Stunden, bis er schließlich vor Ort war.
















